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Hospitalero 2026 - Meine Caminos

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Caminos
Hospitalero 2026
Anreise
Am 10. August starteten wir zu dritt mit dem Auto Richtung Spanien. Wegen der Waldbrände in Frankreich gestaltete sich die Suche nach einer Übernachtung etwas schwierig. Wir fanden dann in der Nähe von Saint-Geours-de-Maremne ein direkt an der Autobahn gelegenes Hotel. Für eine Nacht war das optimal. Am nächsten Morgen ging es ohne Zwischenfall nach Foncebadón.
Die totale Sonnenfinsternis am 12. August erlebten wir bei Saioa in Manjarin. Kurze Info zu Manjarin: Thomas ist im Januar diesen Jahres verstorben. Seine Herberge existiert im Moment nicht mehr.
Meine Frau und mein Sohn mussten dann nach zwei Tagen in Foncebadón wegen fehlenden Urlaubs wieder mit Zwischenstopps in Bilbao und bei Riom nach Hause fahren.
Die Mondfinsternis war wegen der Wolken leider nicht zu sehe
Im HEE war ich gut einen Monat. Das Wetter war die meiste Zeit gut. Teilweise war es nachts schon sehr kalt, tagsüber dafür aber sehr warm. Für die Natur wäre mehr Regen sicher besser gewesen.
Gleich in der ersten Woche war dann noch das Requiem für Don Leo, Johnnys Onkel. Er war katholischer Priester aus Venezuela, wirkte aber schon 28 Jahre in Spanien.
Die Pilgersaison hat sich in den letzten Jahren in den Frühling und den Herbst verschoben. Im Sommer sind deutlich weniger Pilger unterwegs. Im September war das Haus dann gut besucht.
Seit einiger Zeit halten sich zwischen Rabanal del Camino und Manjarin Wölfe auf. Aktuell ist es ein Elternpaar mit drei Jungen. Tagsüber ist das wohl kein Problem. Mehrere Bewohner von Foncebadón haben mir aber gesagt, dass sie nachts nicht mehr alleine aus dem Dorf gehen würden. Ich hätte gerne wie im letzten Jahr einen Wolf in freier Wildbahn gesehen.
Was macht man knapp fünf Wochen im HEE? Ich bin fast täglich zum Cruz de Ferro gegangen. Im Übrigen kann ich mich hier im Dorf umschauen und einfach zur Ruhe kommen. Dazu gibt es ja im HEE auch die Kapelle. Da ich wieder Fotos für einen Kalender benötige, habe ich dort nach besonderen Motiven gesucht. Geplant hatte ich eigentlich ein Kalender mit Motiven aus der Kathedrale in Santiago de Compostela. Sicherheitshalber habe ich fleißig "Fundstücke" am Cruz de Ferro fotografiert. Je nach meiner Stimmung habe ich manchmal farbig, manchmal schwarz-weiß, gelegentlich auch minimalistisch fotografiert; das kann auch meditativ sein.
Mitte September hat mich mein Nachfolger nach Ponferrada gebracht. Pünktlich wie fast immer mit der ALSA bin ich abends in SdC angekommen. Bis zum Hotel waren es dann noch etwa 40 Minuten zu Fuß. Hier bin ich noch zwei Tage geblieben. Auch mein Flug mit EasyJet nach Basel war pünktlich. Dann kam die Zugfahrt mit der DB. Hier ist es besser zu schweigen.
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